Vorwort

Die Wolfsseiten richten sich an alle Interessierten, Schüler wie Studenten, Neugierige und Wissendurstige die mehr über den Wolf erfahren oder von ihm hören wollen.
Die Sammlung ist mit der Absicht erstellt, ein fundiertes, gegenwärtiges Gesamtbild unseres Wissens über Wölfe wiederzugeben. Es geht vorrangig aber nicht um eine vollständige (aber immerhin umfangreiche) Darstellung, diese ist mir nicht möglich und würde dem aktuellen Forschungsumfang und -tempo nicht gerecht werden, sondern um eine weit gefächerte Einführung in die Biologie der Tiere.
Sie soll vorrangig Interesse wecken, aber auch fundierte Ansätze für neue (Schüler-)Arbeiten schaffen.
All dies jedoch unter dem Vorbehalt, dass mir nur begrenzt Zeit und Kenntnis zur Verfügung stehen um dieses Projekt umzusetzen. Ich bitte daher um Verständnis und lade herzlich ein aus dem Schatz bereits bearbeiteter Bücher, Essays, Forschungsergebnissen, Manuskripten und anderen Quellen schöpfend selbst einmal eine Lücke in unserer Vostellung vom grauen Gefährten zu schließen. Es sei damit auch herzlich eingeladen selbst Beiträge zu dieser Sammlung zu editrieren.
Einstweilen müssen die vorhandene Fachliteratur, zahlreiche Notizen, Zeitschriftsartikeln, Forschungsergebnissen und etwas eigene Erfahrung mit der Thematik für die Erstellung ausreichen.

Schwerpunkte der Arbeit sind unter anderem eine taxonomische Betrachtung der Hundeartigen, vergleichende Anatomie/ Morphologie eines Vulpini, eines Canis und des Grauwolfs, wildbiologische Fragestellungen und Ansätze, wie auch die ökologischen Besonderheiten von Wölfen (vorallem in Europa), ihr Verhalten und die Wolf-Mensch-Geschichte Mitteleuropas unter Bezug auf andere Autoren. Schrittweise erscheinen Kapitel zu diesen Themen, die zunächst einen einführenden Text umfassen und im Zuge der Ausarbeitung bzw. Vertiefung um Grafiken, Tabellen, Glossar, Bücherlisten und andere Verweise erweitert werden.

Mein Dank gebührt Sabina Nowak von der AfN “Wilk” für ein großartiges Seminar in den polnischen Beskiden und die Informationen zu den Wölfen ihres Landes. Sie hat gewecktes Interesse gestärkt und unbewusst der vorliegenden Arbeit angeregt.
Natürlich sollen auch die vielen Menschen, die über Jahrzehnte hinweg den Wolf erforscht haben und immer noch erforschen, sich für seinen Schutz und die Aufklärung einsetzten und setzen nicht unerwähnt bleiben, sind es doch ihre Arbeiten, die ich hier aufgreife und ohne die wir nur so wenig von diesen schönen Tieren wüssten.
Vorallem aber bin ich meiner guten Freundin Wiebke Pandikow zu Dank verpflichtet. Sie war es, die den Anstoss gab die Facharbeit über Wölfe zu schreiben auf deren unbearbeiteten Resten nun auch dieses Werk aufbaut.


In der Hoffnung, mit diesen Bestrebungen auf offene, kritische Augen und Ohren zu stoßen,

Maik Kreutzfeldt, Februar 2008

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