Vorwort

Die Wolfsseiten richten sich an alle Interessierten, Schüler wie Studenten, Neugierige und Wissendurstige die neues über den Wolf erfahren und mehr von diesem wunderbaren Tier hören wollen.
Die Sammlung ist mit der Absicht erstellt, ein fundiertes, gegenwärtiges Grundbild unseres Wissens über Wölfe wiederzugeben. Es geht vorrangig aber nicht um eine vollständige Darstellung - diese ist mir nicht möglich und würde dem aktuellen Forschungsumfang und -tempo nie gerecht werden - sondern um eine breite Einführung in die Biologie des Beutegreifers.
Meine Wolfsseiten sollen vorrangig das Interesse an einem Tier wecken, dass gegenwärtig in vielen Teilen Mitteleuropas wieder heimisch werden will.
Nachdem in den letzten 3 Jahren viele gute Websites (wie amarok-greywolf.de und wolfsbult.de) zum Thema aufgegeben und eingestellt wurden, sind sie ein kleiner Versuch im deutschsprachigen Raum ein Informationsportal im Geiste des großartigen amerikanischen International Wolf Center zu schaffen.

Schwerpunkte meiner Arbeit sind unter anderem einige taxonomische Betrachtung der Hundeartigen, vergleichende Anatomie/ Morphologie eines Vertreters der Füchse, Hunde und Grauwölfe, wildbiologische Fragestellungen zu Wölfen (in Europa), ihr Verhalten und die Wolf-Mensch-Geschichte Mitteleuropas unter Bezug auf andere Autoren. Schrittweise sollen kurze Kapitel zu diesen Themen entstehen, die einen Einblick gewähren, der mit Abbildungen und Quellen versehen wird.

Mein Dank gebührt Sabina Nowak von der AfN “Wilk” für ein großartiges Seminar in den polnischen Beskiden und die Informationen zu den Wölfen ihres Landes. Sie hat gewecktes Interesse gestärkt und damit auch die vorliegende Arbeit angeregt.
Natürlich sollen auch die vielen anderen Menschen, die über Jahrzehnte hinweg den Wolf erforscht haben und immer noch erforschen, sich für seinen Schutz und die Aufklärung einsetzten und setzen nicht unerwähnt bleiben, sind es doch ihre Arbeiten, die ich hier aufgreife und ohne die wir nur so wenig von diesen schönen Tieren wüssten.
Vorallem aber bin ich meiner guten Freundin Wiebke Pandikow zu Dank verpflichtet. Sie war es, die den Anstoss gab die Facharbeit über Wölfe zu schreiben auf deren unbearbeiteten Notizen nun auch dieses Werk fusst.


In der Hoffnung, mit diesen Bestrebungen auf offene, kritische Augen und Ohren zu stoßen,

Maik Kreutzfeldt, Dezember 2008

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