Anhang IV - Glossar

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Das Glossar

Es bietet Begriffe und Definitionen zu allen Fachtermini, Fremdworten und anderem erklärungswürdigem.
Leider ist das nicht immer so ganz einfach und ich bin nicht schnell darin es zu ergänzen. Daher ist es im Moment nur ein Anhaltspunkt. Um eine ausführlichere Hilfe zu bekommen empfiehlt sich ein Blick ins Netz (Wikipedia et al.), das gute alte Lexikon oder Bücher zum Wolf, wie sie z.B. im Anhang III gelistet sind.

Benutzung des Glossars

Jeder Buchstabe in der oberen Liste führt zu den entsprechenden Beiträgen.
W zu Wolf und Z z.B. zu Zimen oder Zahnformel.
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A

Zur Übesicht

Abiotisch
Ein nicht durch Lebewesen verursachter Umweltfaktor (z.B. Wärme, Licht, Wasser, ...)
Alopex
Steppen- und Polarfüchse (Eisfüchse). Eine der zwei Gattungen der echten Füchse und nahe verwandt zum Rotfuchs (Vulpes), doch hochbeiniger als diese. Weitere Unterscheidungen sind die flachen Augenbrauenfortsätze und rundliche Pupille. Eisfüchse (Alopex lagopus - von lat. lagopus: der Hasenfüßige) erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 46 bis 68 cm bei einer Schulterhöhe von bis zu 30 cm und einem Gewicht von 2.5-5 kg (teilweise bis 9kg). Die Schwanzlänge beträgt rund 30-40 cm. Sie kommen in den arktischen Gebieten der Neuen und Alten Welt vor. Besonders sind die im Winter behaarten Pfoten, denen er seinen Namen verdankt.
Der etwa gleichgroße Steppenfuchs oder Korsak (auch Vulpes corsac - [2]) lebt in den Steppen Russlands von kleinen Säugern Vögeln, Reptilien und Fröschen. Er ähnelt dem Eisfuchs in der Größe. ([4])
AMNH
American Museum for Natural History. Wegen der Arbeiten zu den Canivoren und amerikanischen Canidae zitiert. Großes, lohnenswertes Museum in New York.
Arctoidae
Infraordnung der Caniformia, die alle hundeartigen Familien, außer den Caniden, umfasst. (Pinnipedia, Mephitidae, Mustelidae, Procynoidae und Ursidae)
Art, biologische
Siehe Spezies (biologische Art).
Atelocynus microtis (Kurzohrfuchs)
Südamerikanischer Canide der Regenwaldgebiete Brasiliens und Kolumbiens. Zählt zu den seltensten Wildhunden der Erde. Kurzohrfüchse erreichen ein Gewicht von rund 9kg bei einer Länge von 95-120cm. Sie sind graubraun und schwarz gestreift. Für diese Art sind ihre verhältnismäßig kurzen Ohren und der Gliedmaßen typisch. Das glatte, dichte Fell lässt vermuten, dass er wie sein Verwandter der Speothos am und im Wasser lebt oder in Regenreichen Gebieten vorkommt. Über sein Verhalten ist wenig bekannt. ([4])
Äthiopischer Wolf (Canis simensis)
Siehe Canis simensis.

B

Zur Übesicht

Bateson, William
(1861-1926) Veröffentlichte die Arbeit G. Mendels, prägte den modernen Begriff der Genetik und erklärte 1885 den Stamm der Chordata.
Biotisch
Ein durch Lebewesen verursachter Umweltfaktor (z.B. Beute, Räuber, Stress,..)
Boitani, Luigi (geb. 1946)
Prof. für Tierökologie an der "La Sapienza" Universität in Rom. Zahlreiche Veröffentlichungen zum Wolf. Setzte sich u.a. auch mit E. Zimen und L.D. Mech für den Schutz des italienischen Wolfs (Canis lupus italicus) ein.
Bowdich, Thomas Edward
(1791-1824) Erklärte 1821 die Ordnung der Carnivora, Insectivora und Rodentia in seiner Schrift An analysis of the natural classifications of Mammalia, for the use of students and travelers (Eine Untersuchung der natürlichen Klassifikation der Säuger, für den Gebrauch durch Studenten und Reisende) als er sich in Paris aufhielt.
Beute
Die Gesamtheit der Arten, die als Nahrung eines Beutegreifers/ Raubtieres in Frage kommen bzw. eine dieser Arten.
Beutegreifer
Bezeichnung für Raubtiere (Ordnung Carnivora).

C

Zur Übesicht

Canidae (Fischer de Waldheim, 1817)
Familie der Hunde, welche die Unterfamilien der Hesperocyonidae, Borophaginae und Caninae umfasst. Die Canidae werden als eine der Ältesten Familien der Canivoren angenommen. Sie sind bis auf frühe Ausnahmen Zehengänger, angepasst an eine terrestrische Lebensweise und meist Carnivor, teils Omnivor. Mehrere Gattungen zeigen Tendenzen zu sehr großen bzw. sehr kleine Spezies. ([2])
Wendt characterisiert die Canidae als Meisterhafte und ausdauernde Läufer und ihren Körperbau als schlank, muskulös, in den Weichen eingezogen; Beine oft lang mit kleinen Pfoten; Vorderfüße mit fünf (Afrikanischer Wildhund mit vier), Hinterfüße mit stets vier Zehen; Krallen stark, stumpf, nicht rückziehbar [...] ([4]). Sie erreichen zwischen 34 und 135 cm Kopf-Rumpf-Länge, die Schwanzlänge variiert von 11 bis 54 cm und das Gewicht von 1,5kg bis zu 75kg. (Angaben für lebende Canidae). Männchen sind in der Regel größer als Weibchen. Hunde haben im Allgemeinen 42 Zähne (Zahnformel 3.1.4.3/3.1.4.2) mit Ausnahme des Waldhundes (38), Rothundes (40) und Löffelhundes (48). Die Backenzähne sind breitkronig, Reißzähne besitzen für Carnivore typische scharfe Kanten. Der Darm der Canidae ist verhältnismäßig lang für Carnivora. Der Penisknochen bei Männchen stark ausgeprägt. Weibchen haben zwischen 3 und 7 Paar Zitzen.
Die größte Art ist der Canis lupus (Grauwolf), die kleinste der Fennek (Vulpes zerda). Ursprüngliches Verbreitungsgebiet ist weltweit mit Ausnahme der Antillen, Australiens, Neuguineas, Neuseelands, Madagakars und Ozeaniens, wie einiger weiterer Inseln. Dort wurden Canidae durch Menschen eingeführt.
Caniformia (Kretzoi, 1943)
Unterordnung der hundeartigen Carnivoren (umfasst die Canidae und Arctoidae).
Canini (C)
Eckzahn. Im Gebiss der Carnivoren besonders ausgeprägt.
Canis (Linné, 1758)
Die Gattung der echten Hunde. Ist dem Tribus der Canini, der Unterfamilie der Caninae in der Familie der Canidae zugeordnet. Sieben Arten gehören dieser Gruppe an. (Canis audustus, C. mesomelas, C. aureus, C. simensis, C. lupus, C. latrans und C. rufus). Eine achte wird gegenwärtig diskutiert (Canis lupus lycaon, eventuell Rotwolf oder eigene Art: Canis lycaon)
Canoidae
Superfamilie der hundeartigen Carnivoren. (In einigen Quelle an Stelle von Caniformia verwandt)
Carnivora (Bowdich, 1821)
Warmblütige Vertebraten (Mammalia - Säuger) mit Zähnen zum Schneiden, abtrennen und aufspießen von Fleisch.([1])
Diese auch als Gruppe der Raubtiere oder Beutegreifer bezeichnete Ordnung wurde u.a. in die Unterordnungen der Fissipedia (Landraubtiere) und Pinnipedia (Wasserraubtiere oder Robbenartige) unterteilt. Eine modernere Unterteilung ist die in Caniformia (denen alle Pinnipedia angehören) und Feliformia.
Meist handelt es sich um carnivor lebende Tiere, die kräftige, mit scharfen Krallen bewehrte Tatzen besitzen. Verscheidene Gattungen tauchen auf, die sich von Aas (Großkatzen, Hyänen, Wildhunde) oder zeitweise von pflanzlicher Kost (Pandas, Bären, Schleichkatzen) ernähren.
Bei allen Carnivoren ist mindestens ein Sinn besonders ausgeprägt (Gesichtssinn, Geruchssinn oder Gehör). Alle verfügen über ein hoch entwickeltes Gehirn.([4])
Canis latrans (Kojote, Präriewolf; Say, 1823)
Art der echten Hunde. Mit einer Länge von 95-125 cm, einer Schulterhöhe von 45-53 cm und 15 bis 20 kg Gewicht deutlich kleiner als die Nordamerikanischen Garuwölfe, größer aber als die Rotwölfe, mit denen er nahe verwandt ist. Verbreitet von Alaska über Canada, die USA bis nach Costa Rica. Kojoten besitzen neben einem sehr weitem Beutespektrum (das Aas, Kleintiere, Fische, Frösche, Krebse, Gras und Früchte umfasst), auch die Fähigkeit sich an eine Vielzahl von Lebensräumen anzupassen, wodurch sie sehr gute Überlebenschancen haben. Zählen zu den mittelgroßen Carnivoren. ([2],[4])
Canis lupus (Wolf, Grauwolf; Linné, 1758)
Größter lebender Vertreter der Canidae mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 100-140cm, einer Schwanzlänge von 30-48cm und einer Schulterhöhe von 65 bis 90 cm. Wölfe erreichen je nach Unterart ein Gewicht von 30-75 kg ([4]). Ursprünglich eurasischer mittlerer Carnivor, der durch das Aussterben der Großsäuger im Pelsitozän zum größten Caniden der Nordhalbkugel wurde (mit Ausnahme des Braunbären in allen Konfrontationen mit anderen Beutegreifern als stärker angenommen). Erzielte die größte geographische Ausbreitung unter den Carnivoren und wurde erst durch den Menschen zurückgedrängt. Zahlreiche Unterarten wurden beschrieben. Verwandt zum Rotwolf und Kojoten.([2])
Canis lupus arabs (Arabischer Wolf)
Unterart des Grauwolfs (Canis lupus). Bewohnt die Arabische Halbinsel. Es wird vermutet, dass es sich um die gleiche Unterart wie den Canis lupus pallipes handelt. Der arabische Wolf wurde nicht von NOWAK untersucht. ([7])
Canis lupus arctos (Arktischer Wolf)
Unterart des Grauwolfs (Canis lupus). Polargebiete Nordamerikas und Grönlands.
Canis lupus albus (Tundrawolf)
Unterart des Grauwolfs (Canis lupus). Lebt im nördlichen Russland. (Wörtliche: Weißer Wolf)
Canis lupus baileyi (Mexikanischer Wolf)
Unterart des Grauwolfs (Canis lupus). Mexiko. Lange als ausgestorben angenommen. (Nach einem mexikanischen Jäger benannt [5])
Canis lupus communis (Russischer Wolf)
Unterart des Grauwolfs (Canis lupus). Verbreitet in Sibirien und dem südlichem europäischem Russland.
Canis lupus cubanensis (Kaspischer Wolf)
Unterart des Grauwolfs (Canis lupus). Zwischen Schwarzen und Kaspischen Meer beheimatet.
Canis lupus dingo (Dingo)
Unterart des Grauwolfs (Canis lupus) und Abkömmling des Haushundes (Canis lupus familiaris). Dingos wurden daher auch lange Zeit als Canis lupus familiaris dingo (Blumenbach, 1780) bezeichnet. Durch Menschen nach Australien gelangt und dort verwildert.
Canis lupus familiaris (Haushund; Linné, 1758)
Unterart des Grauwolfs (Canis lupus). Mehrere Domestizierungen des Wolfs (wahrscheinlich vom C.l. pallipes). Weltweite Verbreitung und hohe Zahl an Variationen.
Canis lupus italicus (Italienischer Wolf)
Unterart des Grauwolfs (Canis lupus). Italienisches Bergland.
Canis lupus hattai † (Hokkaidowolf)
Unterart des Grauwolfs (Canis lupus). Ausgestorben. Ehemals auf der nordjapanische Insel Hokkaido anzutreffen.
Canis lupus hodophillax † seit 1920 (Japanischer Wolf; Temminck, 1839)
Unterart des Grauwolfs (Canis lupus). Ausgestorben. Lebte in Japan.
Canis lupus lupaster (Ägyptischer Wolf)
Kleinere Unterart des Grauwolfs (Canis lupus). Wird in Lybien und Ägypten vermutet, wurde aber nicht durch NOWAK überprüft. ([6])
Canis lupus lupus (Eurasischer Wolf; Linné 1758)
Unterart des Grauwolfs (Canis lupus). Bewohnt größte Teile Europas und Zentralasiens.
Canis lupus lycaon (Timberwolf)
Unterart des Grauwolfs (Canis lupus). Wird als Unterart des Rotwolfs (Canis rufus) diskutiert. Verbreitung um die Großen Seen, USA.([3]) (Nach einem griechischem König bennant, den Zeus in einen Wolf verwandelte [5])
Canis lupus nubilus (Büffelwolf; Say, 1823)
Unterart des Grauwolfs (Canis lupus). Südwesten Grönlands, Osten und Westküste Canadas, USA. Er galt lange Zeit als ausgestobene Unterart, die in den Prärien der USA lebte. Es konnte jedoch nachgewiesen werden, dass es sich bei weiteren lebenden Populationen um Büffelwölfe handelt. (Wörtlich: Wolkengrauer Wolf [5])
Canis lupus pallipes (Indischer Wolf; Sykes, 1831)
Unterart des Grauwolfs (Canis lupus). Von Indien bis zum Mittelmeerraum verbreitet.
Canis lupus occidentalis (Mackenzie oder Rocky Mountains Wolf; Richardson, 1829)
Unterart des Grauwolfs (Canis lupus). Zentralcanada, Alaska. (Wörtlich: westlicher Wolf)
Canis lupus signatus (Iberischer Wolf)
Unterart des Grauwolfs (Canis lupus). Iberische Halbinsel in drei Populationen. Eine Gruppe isoliert im Süden Spaniens, zwei nördlich und südlich des Duoro Flusses im Nordwesten der Iberischen Halbinsel.
Canini
Tribus der Caninae, der alle südamerkanischen und Wolfsartigen Hunde umfasst.
Caninae
Dritte Unterfamilie der Canidae, der alle Füchse und rezente Hunde angehören. Also die Tribi der der Vulpini und Canini.
Cerdocyon
Waldfuchs (Cerdocyon thous; Linné 1766). Älteste rezente Gattung der südamerikanischen Hunde.
Cuon alpinus (Rothund; Pallas 1811)
Diese Tiere mit ihren 85-100 cm langem Rumpf, 40-48 cm langen Schwänzen und einer Schulterhöhe von 40-48 cm bei nur 15-20kg Gewicht sind ausgesprochen gute Läufer und verfügen über einen sehr guten Geruchs Sinn, mit dessen Hilfe sie ihrer auf langen Hetzen Beute folgen sollen. Ihre Färbung ist rostbraun bis rostigrotorange. Kopf, Hals und Schultern dabei mehr braun, die Unterseite und Beine mehr gelblich. Um die Schnauze herum oft weiß. Sie sind größtenteils Waldbewohner. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet schloss im Pleistozän noch weite Teile Europas bis hin zu Spanien und einer Zwergform auf Sadinien ein. Noch Heute ist der Cuon alpinus die Wildhundeart, die die größten Temperaturunterschiede im Lebensraum duldet. Sie leben vom Hochgebirge in 4000 Metern Höhe bis zum Meeresspiegel zwischen tropischer Hitze und polarer Kälte. In allen bewohnten Gebieten sind die Tiere jedoch äußerst selten. Das Beutespektrum umfasst meist Paarhufer aber auch Schildkröten und im Sommer vereinzelt Pflanzen (eine Rhabarberart genannt). ([4]) Asiatischen Rothunde bilden mit den Canis eine monophyletische Gruppe.
Canis audustus (Streifenschakal; Sundevall, 1846)
Streifenschakale erreichen um die 45 cm Schulterhöhe bei circa 80-90 cm Kopf-Rumpf-Länge und 30-35cm Schwanzlänge. Die Färbung ist bräunlich bis grau, auf dem Rücken rötlichfahl und an den Seiten je ein mehr oder weniger deutlich sichtbarer heller Streifen. Streifenschakale sind nachtaktive Tiere des westlichen und südlichen Afrikas, die Waldgebiete den Steppen vorziehen. Sie Jagen hauptsächlich kleine Beutetiere, ernähren sich aber auch von Frühten. ([4])
Canis aureus (Goldschakal; Linné, 1758)
Goldschakale sind nahe mit den wölfen verwandt und erreichen eine Schulterhöhe von 45-50 cm bei 7-14 kg Gewicht. Sie messen zwischen 70 und 85 cm vom Kopf bis Schwanzansatz und haben eine Schwanzlänge von 22-28 cm. Verbreitet in Nordost Afrika, Südost Europa und Asien. ([4]) Es wurde angenommen, dass Goldschakale Vorfahren der Haushunde sind.
Canis simensis (Äthiopische Wolf; Rüppell, 1835)
Äthiopischer Wolf. Früher auch als Abessinischer Fuchs bezeichneter Hund Nordostafrikas. Mit rund einem Meter Kopf-Rumpf-Länge, 25-30 cm Schwanzlänge und einer Schulterhöhe von 45-50 cm sind sie relativ hochbeinige Wildhunde. Charakteristisch sind die Lange Schnauze, der Fuchsähnliche Kopf und buschige Schwanz. Die Fellfärbung ist meist rotbraun mit gelblicher Tönung. Der äthoipische Wolf kommt hauptsächlich im Gebirge vor. ([4])
Canis mesomelas (Schabrackenschakal; Schreber, 1778)
Schbrackenschakale leben in der Buschsteppe und Steppe Afrikas, wird aber auch in Wüstengebieten angetroffen. Im werden von den afrikanischen Stämmen Eigenschaften zugeschrieben, die den Beschreibungen des europäischen Fuchses gleichen.
Canis rufus (Rotwolf)
Rotwölfe wurden als Hybriden von Kojoten und Grauwölfen vermutet. Im Moment deutet jedoch mehr darauf hin, dass es sich um eine eigenständige Art handelt, die aus einer Unterart des Grauwolfs hervorging und sich bei dessen Besiedlung Nordamerikas im Osten der USA und Canadas niederließ. Heute nur noch geringe Bestandszahlen und Gefahr der Hybridisierung mit Kojoten (Canis latrans). Der Canis lupus lycaon wird als Unterart des Canis rufus diskutiert, da er morphologische und genetische Ähnlichkeiten aufweist.

D

Zur Übesicht

Darwin (Charles Robert - 1809 - 1892)
Verfechter der Idee der Evolution durch natürliche Selektion. Zu seinen bedeutendsten Werken zählt das 1859 erschiene "On the Origin of Species".
Dingo (Canis lupus dingo)
Eine australische Variation des Haushunde (Canis lupus familiaris). Siehe Canis lupus dingo für Details..

E

Zur Übesicht

F

Zur Übesicht

Familie
Gruppe von Gattungen mit ähnlichen Merkmalen. (z.B. Canidae, Felidae, ..)
Fitness
Eignung eines Individums Nachkommen zu zeugen. Ein durch Charles Darwin geprägter und im deutschsprachrigen Raum lange Zeit falsch gedeuteter Begriff der eng im Zusammenhang mit der natürlichen Selektion steht.
Füchse (Alopex spez. und Vulpes spez.)
Zwei Gattungen kleiner Hunde. Gemeinsamer Name der Rotfüchse (Vulpes) und Steppen-/ Polarfüchse (alopex).

G

Zur Übesicht

Gattung
Gruppe naheverwandter Arten mit starken gemeinsamen Merkmalen. Zwischen Familie und Art.

H

Zur Übesicht

Hyaenoidae
Familie der Hyänenartigen.

I

Zur Übesicht

Incisivi (I)
Schneidezahn. Dient meist zum Abtrennen von Nahrung.
Infraordnung
Weitere Unterteilung der Subordnung.

J

Zur Übesicht

K

Zur Übesicht

L

Zur Übesicht

M

Zur Übesicht

Mähnenwolf (Chrysocyon brachyurus)
Art der Hunde (Canidae). Siehe Chrysocyon brachyururs.
Mech (Lucyan David 1937 geb.)
Amerikanischer Wildbiologe. Zahlreiche Veröffentlichungen zum Wolf. Vorsitzender der IUCN/Canids Specialist Group (seit 1978) und des International Wolfcenter. Weltweit anerkannter Experte und Gutachter für Wölfe.
Molar (M)
Backenzahn. Wölfe benutzen den Hebel zwischen vorderem Molar und hinterem Premolar um Knochen zu zerbrechen.

N

Zur Übesicht

O

Zur Übesicht

Ordnung (Ordo)
Gruppe von Familien mit gemeinsamen Merkmalen.
Okarma, Hendryk
Polnischer Wildbiologe. Schrieb ein weit anerkanntes Buch und mehrere Publikationen zur Ökologie der Wölfe.

P

Zur Übesicht

Reich (Phylum)
Einteilung zwischen Reich und Klasse.
Premolar (P)
Vorderbackenzahn.

Q

Zur Übesicht

R

Zur Übesicht

Rotwolf (Canis rufus)
Früher auch als Canis lupus rufus bezeichnet. Unterscheidet sich aber in einigen Aspekten von Wölfen.
Siehe Canis rufus für Details.
Räuber-Beute-Verhältnis
Beschreibt die Wechselwirkungen zwischen der Population eines Raubtieres und denen seiner Population.
Rezent
Eine rezente Gattung oder Art ist eine solche, die heute lebenden Vertreter hat. Das Gegenteil wäre eine ausgestorbene Gattung bzw. Art.

S

Zur Übesicht

Spezies (biologische Art)
Grundkonzept der Taxonomie. Die biologische Art ist eine Gruppierung von Individuen ähnlicher (morphologischer, physiologischer oder verhaltensbiologischer) Merkmale, die sie eindeutig von anderen Arten abgrenzen. Eine genaue Definition des Begriffs der Art steht noch aus. Je nach Anwendungsgebiet gibt es unterschiedliche Ansätze die sich oft zahlreich wiederlegen lassen. Es gibt unter den Systematikern des 20ten Jahrhunderts sogar einige die aus diesem Grund den Artbegriff als solchen ablehnen und nur von Individuen sprechen.
Systematik
Die biologische Disziplin von der Benennnung und Ordnung der Lebewesen (Taxonomie), der Rekonstruktion der Stammesgeschichte (Phylogenie) und der Ursachen der Artbildung (Evolutionsbiologie).
Selektion
Mechanismus der Auswahl. Eine der Haupttriebkräfte der Evolution.Umfasst z.B. die Auswirkungen von Räuber (im weiteren Sinne) und Konkurenz im Allgemeinen.

T

Zur Übesicht

Taxonomie
Biologische Disziplin, die der Benennung und Ordnung der Lebewesen verpflichtet ist. Individuen werden Gruppenweise als Taxa erfasst und nach bestimmbaren Merkmalen in einem System nach den Regeln der biologischen Nomenklatur angeordnet.

U

Zur Übesicht

Unterart
Eine Gruppe von Indiviuen, die sich vom Rest ihrer Art durch Entfernung oder Verhalten abgrenzt.
Unterordnung
Teil einer Ordnung.

V

Zur Übesicht

Vulpes (Rotfüchse)
Gattung der Rotfüchse.

W

Zur Übesicht

Wolf
Gebräuchlicher Name für den Grauwolf (Canis lupus), aber auch für Rotwölfe (Canis rufus) verwandt und in Namen anderer Canidae enthalten.

X

Zur Übesicht

Y

Zur Übesicht

Z

Zur Übesicht

Zahnformel
Gibt an, wie die Zähne im Gebiss verteilt sind. Es stehen nacheinander die Anzahl der Incisivi, Canini, Premolar und Molar für den Oberkiefer bzw. für den Unterkiefer. (Entsprechungen: Schneide-, Eck-, Vorderbacken- und Backenzahn.).
Z.B. für den Wolf:

3 1 4 2
3 1 4 3

Zimen, Erik († 2003)
Biologe (Zoologe) der das Verhalten von (in gefangenschaft lebenden) Wölfen und Füchse erforschte. Führender Experte auf beiden Gebieten. Schrieb mehrere Bücher über Wölfe, Füchse und Hunde. 2001 mit an der Gründung des Kynologischen Zentrums CANIS beteiligt. Er verfasste zusammen mit seiner Frau auch Kinderbücher.

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